NATÜRLICHE & LICHTSTABILE OBERFLÄCHE

Fühlbar lebendige Böden

Mit den Jahren immer schöner
TRAPA-Böden sind aus Massivholz gefertigt, frei von synthetischen Lacken und Wachsen. Wir behandeln sie arbeits- und zeitaufwendig mit Naturöl, das zwei Tage (!) lang an der Luft trocknet: die mildeste Art, das Holz von innen heraus zu schützen.

Ergebnis dieser natürlichen Oberflächenhandlung sind fühlbar lebendige Naturholzböden, die in Würde altern und mit den Jahren der Nutzung immer schöner werden.

Vorteile der natürlichen Oberflächenbehandlung

  • angenehmes Hautgefühl
  • keine filmbildende Oberfläche (wie bei der sonst üblichen UV-Lichttocknung), die beschädigt werden könnte
  • das Holz bleibt diffusionsoffen und atmungsaktiv, weil die Poren nicht versiegelt werden
  • hohe Widerstandsfähigkeit gegen Schmutz und Feuchtigkeit
  • lange Lebensdauer, hohe Rutschfestigkeit, einfache Pflege

Lichtstabilität durch holzeigene Inhaltsstoffe
So wie die Farben unserer Böden entsteht auch deren Lichtstabilität ausschließlich durch Nutzung der natürlichen, holzeigenen Inhaltsstoffe. Um eine dauerhafte Lichtbeständigkeit von dunklen Böden zu erreichen, werden diese zuerst einer Wärmedruckbehandlung unterzogen und durchlaufen dann ein pH-verändertes Wasserbad. Dieses löst im Holz eine natürliche Eisengerbstoffreaktion aus, die das Holz auch bei dauerhafter UV-Lichteinwirkung vor dem Ausbleichen bewahrt.

Jene Holzfarben, die in unserer Produktliste mit einem Sonnensymbol gekennzeichnet sind, wurden zusätzlich durch eine Laugenbehandlung lichtstabilisiert, um dem Vergilben oder Ausbleichen durch Sonnenlicht entgegenzuwirken.

Viel Glas - viel Sonne

Der größte „natürliche“ Feind von Holzböden ist die Sonne. Genauer: das UV-Licht, welches die Farbe des Holzes verändert. Da modernes Bauen immer größere Glasflächen – und damit immer mehr Sonneneinstrahlung – mit sich bringt, stellt die Oberflächenbehandlung der Naturholzböden für TRAPA die größte Herausforderung dar. Da aus Prinzip keine Beizen, Wachse, UV-Öle und Lacke eingesetzt werden, um die guten Eigenschaften des Holzes zu bewahren, forscht und entwickelt das Unternehmen aus dem Salzkammergut ständig im Bereich der natürlichen Holzbehandlung. So etwa werden bei TRAPA extrem dunkle, graue und weiße Oberflächen, die zum Ausbleichen neigen, durch ein zusätzliches Laugverfahren lichtstabilisiert. Entscheidend ist auch eine ausreichend lange Lufttrocknung des behandelten Holzes. Dazu werden die einzelnen Dielen in Handarbeit auf „Hordenwägen“ geschlichtet.

Lichtstabilisierte Oberflächen

So wie die Farben der TRAPA-Böden entsteht auch deren Lichtstabilität ausschließlich durch Nutzung von natürlichen, holzeigenen Inhaltsstoffen – aus der Tiefe des Materials heraus. Um dauerhafte Lichtbeständigkeit zu erreichen, werden etwa dunkle Eichenböden zuerst einer Wärmedruckbehandlung unterzogen, die den Holzzucker karamellisieren lässt, und durchlaufen dann ein pH-verändertes Wasserbad: Dieses löst im Holz eine natürliche Eisengerbstoffreaktion aus, was die dunkle Eiche auch bei dauerhafter UV-Lichteinwirkung vor dem Ausbleichen bewahrt. Das funktioniert allerdings nur bei Eichen mit gleichmäßiger Tanninverteilung im Holz, wie sie die von TRAPA für seine Böden verarbeiteten Traubeneichen aus dem Elsass aufweisen. Bei Eichenarten mit unregelmäßiger Tanninverteilung würde die für die Lichtstabilität essenzielle Eisengerbstoffreaktion ungleichmäßig verlaufen. Während des ganzen Arbeitsprozesses wird jede Diele mehrmals in die Hand genommen und geprüft: Wie immer bei TRAPA wirken auch hier menschliche Arbeitskraft und moderne Technologie zusammen.